Der Kaminkehrer: Ihr Sicherheits-, Umwelt- und Energieexperte

mario mahner · kaminkehrermeisterbetrieb

... ihr fachmann für kamin und ofen

Energiespartipps

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ca. 69 % Heizung

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ca. 11 % Warmwasser

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ca. 8.5 % sonstige Geräte

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ca. 5 % Kühlen, Gefrieren

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ca. 4.5 % Waschen, Kochen

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ca. 2 % Licht

                                                      Energieverbrauch im Wohngebäude


 

Was bedeutet Energie sparen? Sicher nicht, auf jeglichen Komfort zu verzichten. Vielfach wird dieser ja erst durch Einsatz von technischen Geräten ermöglicht. Unter dem Begriff Energie sparen wird heute vielmehr ein rationeller, also vernünftiger Umgang mit Energie verstanden. 
 


 

Raumtemperatur sinnvoll wählen

Eine Absenkung der Raumtemperatur um 1°C spart jährlich ca. 6 % Heizkosten.


 

Nachtabsenkung: im Schlaf sparen

Eine nächtliche Absenkung der Wohnraumtemperatur von z.B. 21 auf 18 °C erspart ca. 6 % Heizenergie.


 

Richtig lüften

Zweimal am Tag 5-10 Min. alle Fenster und Türen des zu belüftenden Bereiches vollständig öffen - Stoßlüftung. Dauerlüften kann den Heizenergieverbrauch gegenüber einer vernünftigen Stoßlüftung vervierfachen.


 

Thermostatventile am Heizkörper richtig nutzen

Thermostatventile sollten , wie auch die Heizkörper, nicht von Möbeln oder Vorhängen verdeckt werden. Nur so kann der Temperaturfühler des Ventils die Raumtemperatur richtig erfassen. Bei der Stoßlüftung das Thermostatventil ganz zurück drehen, so wird ein Überreagieren der Regelung vermieden und beim Lüften wird nicht zu viel geheizt. Bei richtig betriebenen Thermostatventilen liegen die Energieeinsparungen bei bis zu 15%.


 

Einfache Dichtungs- und Dämmmaßnahmen

Undichte Fugen - hauptsächlich bei Fenstern, Türen und Rollladenkästen - führen zu Zugerscheinungen und unkontrollierten Lüftungsverlusten. Werden Fenster und Türen nachträglich abgedichtet, können etwa 5 - 15 % des jährlichen Heizenergieverbrauchs eingespart werden.


 

Achtung:

In Räumen mit Einzelöfen kann durch das Abdichten von Fugen ein Sauerstoffmangel für die Feuerstätte entstehen - unbedingt Ihren zuständigen Bezirkskaminkehrermeister informieren!!


 

Sparsamer Umgang mit Warmwasser

Duschen statt Baden, denn für ein Duschbad ist nur ein Drittel der Energie eines Wannenbades nötig. 35 Liter Warmwasser sind bei der Badewanne in 3 Min., beim Duschkopf in 5 Min. und beim Wasserhahn in 7 Min. verbraucht.


 

Abschalten der Zirkulation

Die Zirkulationspumpe sollte nachts über eine Zeitschaltuhr abgeschaltet werden. Im Einfamilienhaus kann der Betrieb der Zirkulationspumpe auch tagsüber an die individuellen Verbrauchsgewohnheiten angepasst werden.


 

Rohrleitungen isolieren

Die Auswirkung der Leitungsisolation auf die Effizienz der Warmwasserbereitstellung ist erheblich und meist größer als der Einfluss der Zirkulation und des eingesetzten Wärmeerzeugers. Im Keller sind die Rohrleitungen oft frei zugänglich. Es besteht daher die Möglichkeit, diese nachträglich kostengünstig durch Eigenleistung zu isolieren.


 

Bewusster Umgang mit Elektrogeräten

Elektrogeräte nicht im Stand-by (heimlicher Verbrauch) betreiben. Pro Haushalt und Jahr addieren sich die durch Stand-by verursachten Gesamtkosten je nach Geräteausstattung auf 65 bis 130 Euro. Deshalb: Schalten Sie grundsätzlich alle elektrischen Geräte ganz ab, die nicht benutzt werden, sinnvoll sind hier ausschaltbare Steckerleisten.


 

Waschen

Durch Ausnutzen der maximalen Belademöglichkeit der Trommel lässt sich der Stromverbrauch für das Waschen deutlich einschränken. Dabei darf allerdings nie das Fassungsvermögen der Waschmaschine überschritten werden. Bei Bunt- und Kochwäsche liegt die vom Hersteller angegebene Füllmenge je nach Maschinengröße zwischen 4,5 und 5 kg, für Feinwäsche bei 2 kg.

Entscheidenden Einfluss auf den Stromverbrauch hat die Wahl des jeweils geeigneten Waschprogramms, in Abhängigkeit von Textilart und Verschmutzung.

Moderne Geräte machen eine Vorwäsche nur noch bei stark verschmutzter Wäsche erforderlich. Durch den Verzicht auf die Vorwäsche können Strom, Wasser und Waschmittel gespart werden.

Im Hinblick auf den Stromverbrauch soll die Waschtemperatur bewusst gewählt werden. Hier genügen oft 60 °C statt 95 °C bzw. 40 °C statt 60 °C.

Die richtige Dosierung des Waschmittels hilft , Strom zu sparen, da möglicherweise das gleiche Waschergebnis schon bei niedrigen Temperaturen oder ohne Vorwäsche erreicht werden kann.


 

Trocknen

Am sparsamsten wird Wäsche natürlich an der Luft getrocknet.

Der Stromverbrauch beim Wäschetrocknen hängt stark von der Feuchtigkeit der Wäsche ab. Es ist deshalb sinnvoll, die gewaschene Wäsche vor dem Trocknen möglichst mit hoher Schleuderdrehzahl zu schleudern und dadurch zu entfeuchten.

Die Beladung hat einen großen Einfluss auf den Energieverbrauch. Halbe Beladung bedeutet nicht etwa halbe Trockenzeit und schon gar nicht die Hälfte an Energieverbrauch. Daher ist es besonders wichtig, das Fassungsvermögen der Maschine bestmöglich auszunutzen.

Das Vermeiden von zu langen Trockenzeiten spart Energie.

Bügelwäsche sollte noch eine bestimmte Restfeuchte haben, da sonst neben dem höheren Stromverbrauch für das Trocknen auch mehr Zeit für das Bügeln aufgewendet werden muss. Hier ist die Programmeinstellung bügelfeucht statt schranktrocken zu empfehlen.

Wird das Flusensieb nach jedem Trocknungsvorgang gereinigt, ist das einwandfreie Funktionieren der Belüftung gewährleistet und verringert somit auch den Energieverbrauch.
 
Copyright © 2008 Mario Mahner


 





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Mario Mahner

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